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cap d'agde 2008

Sonntag, 22. Juni 2008

schweinchenstrand III

Wenn ich nun dachte, es sei mit den Streicheleien des ersten Paares zu Ende, so wurde ich bald darauf eines besseren belehrt. Angenehm ungeniert, mehr oder weniger während ihrer Quatscherei berührte sich das Paar weiter und animierte dadurch das zweite Paar es ihm gleich zu tun. Nun begann eine nahezu ununterbrochene, ‚ungenierte’ Streichel-, Kuss- und Fickorgie, die einzig durch kurze Meeraufenthalte der beiden Männer und letztlich nur durch einen gemeinsamen Umtrunk mit einem weiteren Pärchen unterbrochen wurde.

Rund drei Stunden, nämlich so lange ich in unmittelbarer Umgebung der Paare lag, spielten diese ununterbrochen, wobei sie sich durch Berührungen des/der Partner/in und intensiven Betrachten des jeweils anderen Paares sexuell stimulierten. Beide Paare gingen so zärtlich, so wohltuend liebevoll und gleichzeitig geil mit einer ästhetisch-erotischen Selbstverständlichkeit mit einander um, so dass es einfach schön war zu zuschauen. Immer wieder fanden sich eine der Zungen am Schwanz, am Hoden, im Arsch oder auf den Brüsten des/der Partnerin, während das das andere lächelnd zu schaute um eine ähnliche actions zu starten.

Mal masturbierten beide Frauen, dann wiederum fickte das eine Paar in der sogenannten Löffelstellung, dann wurden die Genitalien gestreichelt um sich wiederum, wie schon eine Stunde zuvor, sich den Schwanz in die Muschi zu schieben um auf ihn zu reiten. Das Glied ihres Partners zärtlich mit der Zunge umspielend sahen die beiden Frauen interessiert zu, wie in kurzer Entfernung der bereits oben beschriebene Mann zum x-ten Mal seine Frau fistelte.

Die beiden sich immer wieder von Neuem antörnenden Paare strahlten eine selten zu beobachtende Glückseligkeit aus, die alle Berührungen, die sexuelle Stimulanz und letztlich den Akt selbst zum erotischen Kunstgenuß werden ließ.

Ich musste unwillkürlich an meine eigenen Erlebnisse denken. Es ist leider schon einige Zeit her, als ich mit einer früheren Freundin an einem sogenannten „Fkk – Abend“ in einem Swingerclub mit einem Pärchen ähnliche unaufge- jedoch sehr erregte Stunden ver- und erlebte. Nicht der schnelle Fick, der orgiastische Erguss oder die rasche Befriedigung standen damals und waren bei den beiden Pärchen nicht im Vordergrund, sondern vielmehr das stimulierende, gefühlsbetonte Zeit- und Ort vergessende erotische Spiel war im Focus des zärtlichen Treiben.

Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass mich das fortwährende Spiel der beiden Pärchen unerregt ließ. Auch ich begann mit meinem Schwanz zu spielen. Und obwohl ich mich so ganz und gar als Solomann unwohl fühlte, es den – zu diesem Zeitpunkt noch kaum auffallenden männlichen Geilisten – eben nicht gleichtun und mich in ihre Truppe einreihen wollte, so blieb es dennoch nicht aus, dass ich mir zweimal händisch Erleichterung verschaffen musste und meinen Samen auf die mitgebrachte Strohmatte spritzte.

Nach erfolgtem Erguss versuchte ich dann vergeblich aus meiner sitzenden Stellung meinen Oberkörper flach zu legen und die Augen zu schließen, zumal das Liebesspiel der Paare vor mir kein Ende nahm. Es war diese wunderschöne, nahezu alltäglich anmutende Selbstverständlichkeit, mit der die Berührungen der Genitalien des/der Partner/in immer wieder von neuem von den beiden Paaren aufgenommen wurde. Ich sah nicht, ob und wann einer der beiden Männer kam, doch deutlich wurde, dass es den Frauen mehrmals kam.

Später gesellte ich ein - den Vier offenbar bereits bekanntes - älteres figürlich um vieles korpulenteres offenbar deutsches Pärchen, welches um die sechzig Jahre alt war, dazu und wurde mit Küsschen hin und Küsschen her freudig begrüßte. Sie legten ihre Luftmatratze neben die Spielwiese der beiden Paare und begannen nach Kurzem ebenfalls mit Schmusen, Lecken und Blasen. Das österreichische Paar spendierte dann mal einen Schluck aus einer mitgebrachten Weinflasche, der von allen sechs Personen aus mitgebrachten Gläsern bei viel Plauderei eingenommen wurde.

Soviel ich sah kam es zu keinen sexuellen Kontakten zwischen den Paaren, obwohl sie auf Körpernähe nebeneinander lagen. Partnertausch war nicht oder vielleicht auch noch nicht angesagt. Intensives erotisierende Präsentation und es dem anderen Paar in diversen Stellungen, Berührungen und Streicheleinheiten gleich zu tun, war im Focus der vor mir sich immer wieder nackt sexuell Stimulierenden. Ich wunderte mich etwas darüber, denn ich hätte wohl meine Hand nicht in Zaun halten können. Doch vielleicht war das alles nur ein Vorspiel auf einen sich irgendwann ergebenden Rudelbums? Man hatte ja Zeit und nichts schien zu drängen...

Mit gegen Nachmittags fortgeschrittener Zeit nahm die Anzahl der Solomänner exorbitant zu und sie wurden – nun in der Masse sich stark fühlend – immer dreister. Als sich um ca 15:00 Uhr ein weiteres Pärchen schräg hinter mir niederließ, sie ihre Beine spreizte und allen einen Blick auf ihr rasiertes Vötzchen ermöglichte und ihr Partner es leicht zu stimulieren begann, hockten sich sofort drei bis vier Männer in einem Abstand von nicht einmal einen halben Meter vor sie in den Sand und begannen wie besessen ihren Schwanz zu wichsen. Weitere vier bis fünf Geilisten bildeten einen Kreis und rippelten an ihren Gliedern. Nun wieselten auch nicht wenige dieser Viagra-gestärkten Spezies, deren Alter überwiegend weit über 60 Jahre lag, mit wippenden steifen Schwänzen und starren Blicken zwischen allen Pärchen hin und her.

Von ‚Ruhe’ war nun am Strandabschnitt keine Rede mehr, eine verkorkst-perverse, nach Befriedigung lechzende, überwiegend extrem unästhetische Männertruppe hatte das Kommando über den Platz übernommen. Wiewohl: Gegen den einen oder anderen schlanken, muskulösen Endzwanziger als Mitspieler hätten vielleicht manche Trios bevorzugende Pärchen nichts ein zu wenden, doch die Überzahl der homines errecti waren ungepflegte, bierbäuchige, aufdringliche und abstoßende Typen, vor welchen jeder halbwegs normale Mensch bereits im angezogenen Zustand grausen müsste.

Somit: Zeit und Grund für mich den Ort der Liebe und Erotik, der sich zur Stätte eines zumindest von mir nicht zu goutierenden Grauens gewandelt hat, schnellstens zu verlassen. So spazierte ich ab 16:00 langsam und gemächlich wieder zurück in die „Village naturiste“, guckte mir dort in Ruhe die diversen Hotelkomplexe und Siedlungen an, wandelte entlang des Hafenbeckens mit seinen zahlreichen Yachten und Booten und fuhr dann um 17:50 mit dem Bus zum Bahnhof Agde. Nachdem der Bus bedingt durch eine Strecke mit zahlreichen Umwegen und Stopps ohnehin rd 40 Minuten bis zum Bahnhof brauchte, musste ich nicht allzu lange auf meinen um 18:48 abfahrenden TGV nach Paris Lyon warten.

Gegen Mitternacht fiel ich dann um viel Erfahrung und noch viel mehr an Eindrücken und Erlebnissen reicher träumend von einem „Schweinchenstrand - Urlaub zu Zweit“ ins Hotelbett.

Mittwoch, 18. Juni 2008

schweinchenstrand II

Nachdem vor und neben meinem Liegeplatz rd 6 bis 8 m freier Platz war, zumal ich den Paaren nicht und den Solomännern schon gar nicht auf die Pelle rücken wollte, war ich sehr gespannt wer sich in der nächsten Zeit in meiner Nähe nieder lassen würde, zumal nun um die Mittagszeit laufend Pärchen eintrafen. Ich hatte den Eindruck, dass es am Cap üblich ist, lang zu schlafen, spät zu frühstücken und erst um die Mittagszeit herum mit dem Sonnenbad zu beginnen. Über das – glaubt man diversen Erzählungen in einschlägigen Foren – z.T. extensiv-frivole Nachtleben (in diversen sich in der Anlage befindlichen Cafes, Restaurants und Swingerclubs) kann ich infolge meines Tagesausflugs keine Angaben machen.

Nun denn, ich hoffte natürlich, dass sich keine Solomäner in meine unmittelbare Nähe legen, doch zu dieser Zeit schien zumindest vorerst das Kontingent an Solis, die sich überwiegend weit hinter mir am Rande der Dünen aufhielten erschöpft zu sein. Wie ich feststellen konnte, wurde der Strandabschnitt erst so etwas ab 15:00 Uhr von Solis überrannt. Und: Je mehr dieser Geilisten eintrafen, desto schamloser wurden sie. In der Meute fühlten sie sich offenbar stark. Doch davon später. Vorerst – um die Mittagszeit – hatten die sich sonnenden und/oder fallweise streichelnden Pärchen weitgehend Ruhe, sieht man von zwei, drei herum streunenden Schwanzträgern ab.

Laufend trafen neue Paare, meist zwischen 40 und 65 Jahren alt, am Strandabschnitt ein um sich ein Plätzchen zu suchen. Und prompt ließ sich ca 2m neben mir ein Paar in den Vierzigern nieder. Kaum hatten sie ihre Badedecke am Sand aufgebreitet, begann sie bereits seinen Schwanz zu wichsen und immer wieder kurz zu lecken. Doch ihm dürfte dies weniger behagt haben, zumal er wie sich in der Folge zeigte, auf etwas anderes stand. Als sie wieder ihren Kopf in Richtung seines steifen Gliedes bewegte, drückte er sie an den Schultern wieder fest zurück in eine liegende Position, spreizte ihre Beine und begann ihre Muschi mit seiner Hand zu bearbeiten. Sie schien das durchaus zu goutieren, selbst wenn –wie es schien – sie ihm gerne geblasen hätte. Man hörte wie seine Hand immer wilder in ihre offenbar bereits klatschnasse Fotze fuhr und sie immer lauter lustvoll stöhnte. Routiniert befriedigte er sie bis sie mit einem verhaltenen, jedoch deutlichen Schrei ihren Orgasmus kund tat. Das Spiel sollte sich in den nächsten Stunden in relativ kurzen Abständen wiederholen. Mehrmals wollte sie ihn streicheln, blassen und auf seinen Schwanz setzen, doch immer wieder drückte er sie zurück um sie mit der Hand zu befriedigen.

Während sich zu den drei auf der von mir etwas entfernt auf einer Luftmatratze liegenden Paaren ein viertes gesellte und man sich gegenseitig mit Küsschen und Berührungen freudig begrüßte, suchte sich ein gerade ankommendes sehr hübsches Pärchen, ungefähr zwischen 40 und 50 Jahren alt, den noch freien Liegeplatz unmittelbar vor mir aus. Beide hatten eine tolle Figur, waren nahtlos braun und so wie alle Paare am Platz perfekt intim rasiert. Ihre schwarzen Haare kontrastierten vorzüglich mit ihren entzückenden gelben Minirock, der alsbald in den mitgebrachten Badeutensilien verschwand. Sie hatten zwar keinen Sonnenschirm mit, dafür aber eine blaue Plastikfolie, die zum Schutz der Handtücher unter den Liegetüchern sorgsam ausgebreitet wurde.

Mein erster Eindruck dieses offenbar österreichischen Paares war, wie ich ehrlich zugeben muss, ein völlig irrender. Ich dachte mir nämlich, dass diese beiden wohl kaum an irgendwelchen erotisierenden actions Interesse haben werden. Aber genau diese irrige Ansicht habe ich fälschlicherweise immer bei „seriös“, „fein“ und „gepflegt“ aussehenden Personen. Ich weiß nicht warum, doch manchmal habe ich das Gefühl, dass es Frauen bei mir ähnlich ergeht. Wahrscheinlich ist (Swinger-)Sex in meinem Kopf unbewusst noch immer mit einer gewissen „Verruchtheit“, die sich in einem entsprechenden Aussehen, style usw. zu dokumentieren hat, verbunden. Es ist schwer diese im Kopf eingebrannten Vorurteile weg zu bekommen.

Das Interesse des Paares galt, wie ich nach wenigen Augenblicken, als sie sich auf den Badetüchern ausgestreckt hatten, einzig der exhibitionistischen und voyeuristischen Erotik. Sogleich begann er nämlich sie zärtlich zu streicheln und sie seinen Schwanz zu stimulieren. Wie, wenn rundherum niemand anwesend wäre, schmusten sie, berührten und erregten sich. Immer wieder nahm sie seinen Schwanz in den Mund, blies ihn steif, während er ihre Brust und Muschi berührte. Es war kein wildes übereinander her fallen, vielmehr ein offenes, zärtliches und erotisierendes gegenseitiges Berühren mit dem – auch für mich zu beobachtenden – Bewusstsein dem sexuellen Gefühlen einfach ohne Zwang und Zeitlimit nach zu gehen. Die beiden fanden es schlicht und einfach lustvoll sich hier in der Umgebung Gleichgesinnter gehen, dem Fühlen und Gefühls-Werden hier in freier Natur unter der Sonne freien Lauf zu lassen. Insofern war ihr Liebesspiel wunderschön an zu sehen.

Doch es sollte nicht dabei bleiben. Nach ca einer Stunde oder weniger traf ein um etwas jüngeres Schweizer Paar ein, begrüßte die beiden sich streichelnden ganz herzlich und fragte, ob sie sich neben sie legen darf, was freudig bejaht wurde. Offenbar kannten sich die beiden Pärchen bereits. Die Schweizer waren noch nicht so gebräunt, infolge dessen wahrscheinlich noch nicht so lange vor Ort. Beide waren schlank, sie vielleicht um eine Spur molliger und mit einem kleinen kurzgeschnittenen gestylten Bärchen über dem Vötzchen. Nachdem sie ihren mitgebrachten Sonnenschirm aufgepflanzt und ihre Decken im direkten Anschluss an das österreichische Paar ausgebreitet hatten, begann eine Plauderei, deren Inhalt sich meinem Gehör entzog...

Fortsetzung folgt!

Dienstag, 17. Juni 2008

schweinchenstrand I

Am feinkörnigen Sandstrand angekommen marschierte ich Richtung Osten, wob ich bald links auf den Dünen in unmittelbarer Umgebung eines Strandrestaurants jenen in den diversen Foren beschriebenen weißen „Polizeicontainer“ bemerkte. Doch nicht nur das erregte meine Aufmerksamkeit. Während der Strand über rund 700 m lang recht spärlich besetzt war, war der Strandabschnitt nach bzw. schräg unter dem Container dicht belegt.

Und: Ein erster Blick vom Meer aus zeigte sonderbares. Die sich hier sonnenden Pärchen benahmen sich völlig anders als jene, die in der Nähe der Village lagen. Zwischen lesenden, sich in der Sonne aalenden Paaren, hatten andere ihre Hände in den erogenen Zonen des/der jeweiligen Partners/in, schmusten oder berührten sich zärtlich. Da, ich traute meinen Blicken nicht: Ungeniert blies eine Frau den Schwanz ihres Partners. Dort: Ein einzelner Mann saß mit erigiertem Glied und ließ seine Blicke schweifen. Es war unübersehbar: Ich war am so genannten „Schweinchenstrand“.

Ich ging noch einige Meter dem Meer entlang um dann umzukehren um mir einen Liegeplatz in der oberen Mitte des beschriebenen Strandabschnitts zu suchen. Ober mir am Rand der Sanddünen saßen einige einzelne überwiegend ältere Männer und stierten auf das Treiben unter ihnen. Insbesondere ein nicht gerade sehr ästhetisch zu betrachtender Mann mit rotem T-Shirt starrte auf die zum Teil recht eng nebeneinander liegende Pärchenschar. Antörnend, fand ich.

Nachdem ich niemanden auf die Pelle rücken wollte, hielt ich entsprechenden Abstand von den sich sonnenden und/oder mit sich spielenden Paaren. Kaum hatte ich meine Matte aufgerollt, eine Zigarette angezündet, bemerkte ich wie sich das Pärchen neben mir zu streicheln begann.

Wenig später erregten drei ältere deutsche Pärchen meine Aufmerksamkeit. Zwei lagen zusammen auf einer großen Luftmatratze und stimulierten sich gegenseitig, was rasch zu einer veritablen Gruppensex- und Partnertauschorgie ausartete. Swingender Rentnersex in aller Öffentlichkeit. Die in der Mitte der Matratze liegende Frau wurde von einem Mann und einer Frau stimuliert. Bald hatte die eine Frau den Schwanz des Mannes des dritten Pärchens im Mund, deren Frau sich wiederum intensiv mit den Genitalien des neben ihr auf der Matratze liegenden Mannes zu beschäftigten schien. Die gegenseitige Stimulanz tat ihre Wirkung, denn zu guter Letzt wurde eine der Frauen auf der Matratze nach allen Regeln der Kunst gefickt.

Es dauerte nicht lange und schon waren einige der Solomänner, selbstverständlich jener mir dem roten T-Shirt, zur Stelle und starrten mit glasigen Blicken und wichsenden Schwänzen auf das Treiben. Doch auch einige Paare gesellten sich zu den Zuschauern und stimulierten sich im Stehen.

Es ist nicht übertrieben: Wohin man sah fielen einem hart gewichste Glieder oder gestreichelte Vötzchen ins Auge. Geilheit pur machte sich breit.

Allerdings: Ich kam mir mit meinem doch bereits die Hälfte des Jahrhunderts überschrittenen Alter und meiner doch eher schlanken sportiven Figur nahezu jugendlich vor. Das Durchschnittsalter der Pärchen und Solis, die sich hier offenherzig tummelten lag kaum unter meinem. Der überwiegende Teil der „Swinger/innen“ und/oder exhibitionistisch - angehauchten „Voyeur/innen“ war figürlich „wohlgeformt“ mollig oder bierbäuchig. Zugegeben das erschreckte doch etwas.

War somit in den ersten Augenblicken der ästhetische Genuss ein durchaus enden wollender, so gewöhnte man sich bald daran und fand die Körperlichkeiten mit all ihren so genannten „Schönheitsidealen“ Hohn spottenden durchaus normal und letztlich ungemein sympathisch. Es ist klar, dass FKK die Figürlichkeit der Menschen mit all ihren Falten und zusätzlichen Kilos zum Quadrat eben deutlicher zum Ausdruck bringt als in den abgedunkelten Räumen schummriger Swingerclubs.

Sex und swingen, das wurde hier einmal mehr deutlich, hat – zum Wohle und zur Freude aller – nichts mit Alter oder Mannequinsfiguren zu tun. Und es war schön und erregend dem Treiben zu zusehen, zu beobachten wie sich bei nahezu allen sich um die Mittagszeit am Strand befindlichen ca 30 Paaren immer wieder Lust auf sexuelle Stimulation ergab und mal eine Hand zum Schwanz und dann wieder zur Muschi des/der Partnerin verirrte. Selbst die um diese Zeit noch relativ geringe Anzahl von ca 10 herumirrenden Solomännern störte kaum.

Für mich, der ich ganz und gar nicht darauf stehe als Solomann nur zu gucken um mich zu befriedigen, war es schmerzhaft hier bar einer Partnerin zu sein. Stimulierende Hände einer Frau und das erregende Versenken der Finger in die geile Muschi einer ebenso aufgeschlossenen Partnerin können Voyeurismus nie und nimmer ersetzen.

Aber es war ja nur eine ‚fact finding mission“, deren mit Gewissheit aufkommende Sehnsüchte mir von vornherein durchaus bewusst waren.

In den nächsten Stunden bis 16:00 steigerten sich genau diese Sehnsüchte, nachdem sich zwei besser drei über Stunden hinweg sich sexuell in jeder Form stimulierenden Pärchen ungefähr einen Meter vor und neben mir nieder ließen.

Doch davon mehr im nächsten Beitrag!
Fortsetzung folgt!

Montag, 16. Juni 2008

cap d’agde

Nachdem Phallustus einige Tage beruflich in Paris zu tun hatte, bot sich die Gelegenheit sich einen Tag frei zu nehmen und mal jenes Fkk-Ressort zu besuchen, von dem seit Jahren in Swingerkreisen wahrlich abenteuerliches, vulgo swingerisches erzählt wird. Fliegerisch unterwegs überlegte ich, ob ich mir ein Auto mieten oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Strand an der französischen Mittelmeerküste entern sollte. Letztlich entschied ich mich für Öffis, zumal ich ihm Zug Zeit finden würde die gerade absolvierten beruflichen Meetings in Ruhe zu verarbeiten, die mir überreichten Unterlagen zu studieren und mir entsprechende Notizen zur Berichterstattung in heimatlichen Gefilden zu machen.

Allerdings: Irgendwie wahnwitzig war der Plan dies an einem einzigen Tag zu absolvieren schon. Doch was mach Mann nicht alles um seine erotische Neugier zu befriedigen. Seit Jahrzehnten geisterte mir der Plan durch den Kopf diesen sagen- besser wohl public-sex-umwogenden ‚Schweinchenstrand’ in Cap d’Agde in Augenschein zu nehmen. Mit Begeisterung hätte ich dieses Unternehmen befraut gestartet, doch dies war mir angesichts meines beruflichen Parisaufenthaltes nicht vergönnt, mal abgesehen davon dass es wohl nicht so leicht gewesen wäre eine entsprechend aufgeschlossene Dame für den Ausflug und potentielle actions zu finden.

Also startete ich mit dem TGV von Paris-Lyon um 07:20 Uhr um nach fast vier Stunden um 11:12 Uhr in Agde einzutreffen. Nachdem ich bis zur Abfahrt des Busses in die „Village naturiste“ eine weitere dreiviertel Stunde bis 12:05 Uhr hätte warten müssen, dieser obendrein jedes Gässchen in und um Agde abzufahren beliebte und dadurch weitere 40 Minuten vergangen wären, beschloss ich mich um 18 € mit den Taxi in das Nudistenzentrum kutschieren zu lassen. Um ¾ 12 Uhr war ich am Eingang zur Anlage, bekam um 5 € eine Eintrittkarte und marschierte Richtung Plage.

Eintrittskarte Cap d'Agde

Der erste Eindruck der Anlage war – die Hochglanzfotos diverser Reiseprospekte und jpgs aus dem Net im geistigen Auge – etwas ernüchternd.

Den einst wohl mondänen Hotelbauten der insgesamt sehr großen FKK-Siedlung merkt man die Jahre an. Die Shops und Restaurants an den Frontseiten gucken zumindest unter Tags nicht gerade besonders einladend aus. Die schon etwas betagte Hotelsiedlung korrespondierte bestens mit dem ebenfalls bereits überwiegend älteren Feriengästen, die mit Brötchen in ihren Tüten teil völlig nackig, teils be-shortet zu ihren Apartments eilten.

Ein mir entgegen kommendes wohl schon im sechsten Jahrzehnt befindliches intimgeschmücktes Paar passte somit durchaus in das Ambiente der Siedlung, deren architektonische Glanzzeiten wohl bereits zwei Jahrzehnte zurück lagen. Immerhin wies der gold glänzende Fötzchen-Schmuck der Dame auf die durchaus angenehme Tatsache hin, dass Erotik keine Altersgrenzen mehr zu kennen scheint und hier sich in der Tat sexuell besonders aufgeschlossene Menschen zu befinden schienen.

Die einzelnen Hotelblöcke und –bauten sind durch Strassen mit schmalen Gehsteigen, jedoch einer Menge von Platzplätzen, von einander getrennt. Bäume, Büsche und Sträucher bringen ein angenehmes Grün in die Anlage. Das Hafenbecken ist mit diversen kleineren und größeren von Nackedeis bevölkerten Jachten vollgestopft. Insgesamt fasziniert doch die Größe dieser „Village Naturiste“.

Zwischen zwei geparkten Autos folgte ich den Hinweistafeln, die FKK hierorts zum Gebot machen, entledigte mich meiner Kleidung, stopfte diese verschämt in meinen Rucksack und ging Richtung Strand, der sich ähnlich der oberen italienischen Adriaküste als angenehmer feinstkörniger Sandstrand entpuppte. So weit ich sehen konnte, waren nur zwei oder drei kleinere Abschnitte in unmittelbarer Nähe der Hotelkomplexe mit Liegebetten und Sonnenschirmen bestückt. Diese, offenbar extra zu bezahlen, waren allerdings kaum belegt.

Der Großteil der nackten Urlauber aalte sich auf Luftmatratzen, Decken oder Handtüchern im Sand mit oder ohne mitgebrachten Sonnensschirm. Während sich in der Nähe der Hotels einige wenige Familien aufhielten, bot sich gegen Osten vorerst ein nahezu unbelegter breiter Sandstrand, der gegen Norden an eine kleine durch einen oft niedergetretenen Holzzaun begrenzte Dünenlandschaft mündete.

So marschierte ich entlang des Meeres Richtung Osten, wo sich nach Informationen aus dem Netz der Treffpunkt sexuell besonders aufgeschlossener Menschen befinden sollte. Dieser Strandabschnitt, oft mit dem Kosenamen „Scheinchenstrand“ bedacht, sollte sich ca 1 km östlich der Anlage befinden. Ihm galt mein vordringliches Interesse. Ihm galten die Strapazen meines Tagesauflugs.

Ich muss zugeben, sehr wohl war mir nicht gerade, da ich mir angesichts der nun zahlreich ebenfalls entlang des Wassers spazierenden Paaren wie einer dieser von mir immer wieder verdammten geilistischen Voyeure vorkam. Letztlich war ich ja auch einer von diesen Typen, denn was außer dem Interesse an dem tatsächlichen Vorhandensein von „public Sex am Strand“ ließ mich sonst diesen durchaus beschwerlichen Tagesausflug machen? Ich musste mir leidvoll eingestehen, dass ich diesmal auch einer von jenen durch mich immer wieder kritisierten Solomännern war, die mit Stielaugen weniger die Schönheit des Strandes als vielmehr die erogenen Zonen der Sonnenden und Spazierenden betrachtete. Letztlich versuchte ich mich damit zu beruhigen, dass ich ohnehin nur „Vorab-Kundschafter“ eines irgendwann mit irgendwem zu planenden Aufenthaltes war. Nur, um es ehrlich zu schreiben: Sowohl das ‚irgendwann’ wie auch das „mit irgendwem’ war und ist eine nach wie vor offene, ungelöste nahezu obszön fiktionale Frage.

Jedenfalls waren die mir begegnenden durchaus älteren Paare allesamt intim rasiert, nicht wenige hatten ihre Genitalien mit diversen Piercings oder breiten metallenen Penisringen geschmückt, was meine Spannung auf das vielleicht noch zu Beobachtende steigerte.

Doch davon im nächsten Beitrag.
Fortsetzung folgt!

FSK 18

In diesem blog geht es um swingersex. Niveauvoll, vielleicht manchmal etwas ordinär in der wortwahl, doch immer authentisch. Und: Mit diversen perversen praktikten, habe ich und hatten auch meine partnerinnen nichts am hut. Hier wir nur über einander achtenden, die wünsche und grenzen der/des anderen immer und jederzeit respektierenden sex und über meine gedanken darüber geplaudert.

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