schmuddel-branche
phallustus war unlängst - nach ein, zwei Jahren wieder einmal - in einer Videothek. selbstredend musste die pornografische Abteilung durchgesehen werden. Was mir auffiel: eine Fülle neuer, zumindest mir bis dato unbekannter Labels, zahlreiche aus alten filmen zusammen geschnittene Samples und das Boomen sogenannter offenbar rasch und billig produzierter 'Amateuer'-Pornos, darunter auch zunehmend mehr Filme, in welchen sich Pärchen als "swinger" outen. Letzteres geht durchaus konform mit der zunehmenden Anzahl von Präsentationen vieler Swingerpaare im Netz, sei es mit Fotos oder Videos.
Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, wie ich bereits einmal hier schrieb, dass mich diese "Amateur"-Aufnahmen um vieles mehr an- und erregen als das Herumgehopse, Lutschen und Ficken diverser sogenannter "Pornostars". Deren kabarettreife Fickübungen mit gekünstelten Stöhnen und teilnahmslosen Augenverdrehen finde ich so etwas von langweilig, einschläfernd und primitiv, dass ich mich jedes Mal frage, wer sich so etwas länger als 5 Minuten angucken kann.
Es ist schon irgendwie obskur und eigenartig, wenn die professionellen Sexworker/innen, die ihre Körperöffnungen oder Glieder für wenige hunderte von Euros präsentieren, noch immer als "Stars" einer offenbar weiterhin florierenden Branche gefeiert werden, wiewohl sie nur als Edelnutten oder Callboys reüssieren können und - mit wenigen Ausnahmen - keinen geraden Satz aus ihren "Blasmündchen" bringen. Wie auch immer, mir bleibt die Pornobranche ein dauerhaftes Rätsel.
Und wenn diese in den letzten Jahren verstärkt in die Präsentation von "Amateuren" einstieg, dann wird zum einen wohl das gestiegene voyeuristische Interesse nach scheinbaren reality-shows und zum anderen ein gewisser swingerische Exhibitionismus befriedigt. Abgesehen davon, dass sich der Gruppensex in den zwei von mir angesehenen Amateur-Swinger-Filmen fast nur auf ein wenig Blasen und Fummeln beim Nächstliegenden beschränkte (was durchaus der Swingerclub-Realität entspricht, zumal es bekanntlich zwischen Pärchen nicht unbedingt bei jedem Besuch zu geilen PT-Kuddelmuddel kommt, vielfach oft nur Sehen und Gesehenwerden im Mittelpunkt des Abends zu stehen scheint), sind diese Filme leider billigst produziert und mangels fehlender Konversation auch nicht gerade das Ur-erregenste.
Allerdings geben die Streifen bedingt durch die unperfekten Körperpartien, das unterschiedliche Alter, linkisches Gehabe und das sympathisch unprofessionelle Agieren der Darsteller/innen manchmal doch einen durchaus realistischen Einblick in das swingerische Clubtreiben.
Ich habe mich oft gefragt, wie ich wohl agieren würde, wenn rundum Scheinwerfer auf mich gerichtet sind, Kabelzieher und Beleuchter Kaugummi kauend in der Gegend herum laufen, ein gestresster Regisseur jeden Blick in die Kamera ahndet und händefuchtelnd Anweisungen zu geben versucht. Mal abgesehen von meinem Alter, glaube ich nicht, dass mein Teil da so dir nichts, mir nichts mitspielt. Insofern bewundere ich diese
Pärchen schon ein wenig ob ihres bumsfreudigen Exhibitionismus ...und vor allem auch ob ihrer Courage. Ob sich die Schmuddel-Branche damit finanziell angesichts zahlreicher kostenloser Angebote im Internet retten kann bleibt jedoch dahin gestellt.
Mir haben die zwei geborgten Filme wieder einmal für eine längere Zeit meinen Bedarf an visueller Stimulanz gedeckt. Selbst poppen ist doch unvergleichlich schöner, erregender und actionreicher als jeder Porno. Und jeder Clubbesuch, jede Party oder jeder Strandfick zu zweit als Pärchen ist - auch wenn gar nichts besonderes "los ist" oder "sich ergibt" - noch immer anregender als die passiv zu konsumierenden Produkte einer nur mehr sich selbst reproduzierenden Branche.
Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, wie ich bereits einmal hier schrieb, dass mich diese "Amateur"-Aufnahmen um vieles mehr an- und erregen als das Herumgehopse, Lutschen und Ficken diverser sogenannter "Pornostars". Deren kabarettreife Fickübungen mit gekünstelten Stöhnen und teilnahmslosen Augenverdrehen finde ich so etwas von langweilig, einschläfernd und primitiv, dass ich mich jedes Mal frage, wer sich so etwas länger als 5 Minuten angucken kann.
Es ist schon irgendwie obskur und eigenartig, wenn die professionellen Sexworker/innen, die ihre Körperöffnungen oder Glieder für wenige hunderte von Euros präsentieren, noch immer als "Stars" einer offenbar weiterhin florierenden Branche gefeiert werden, wiewohl sie nur als Edelnutten oder Callboys reüssieren können und - mit wenigen Ausnahmen - keinen geraden Satz aus ihren "Blasmündchen" bringen. Wie auch immer, mir bleibt die Pornobranche ein dauerhaftes Rätsel.
Und wenn diese in den letzten Jahren verstärkt in die Präsentation von "Amateuren" einstieg, dann wird zum einen wohl das gestiegene voyeuristische Interesse nach scheinbaren reality-shows und zum anderen ein gewisser swingerische Exhibitionismus befriedigt. Abgesehen davon, dass sich der Gruppensex in den zwei von mir angesehenen Amateur-Swinger-Filmen fast nur auf ein wenig Blasen und Fummeln beim Nächstliegenden beschränkte (was durchaus der Swingerclub-Realität entspricht, zumal es bekanntlich zwischen Pärchen nicht unbedingt bei jedem Besuch zu geilen PT-Kuddelmuddel kommt, vielfach oft nur Sehen und Gesehenwerden im Mittelpunkt des Abends zu stehen scheint), sind diese Filme leider billigst produziert und mangels fehlender Konversation auch nicht gerade das Ur-erregenste.
Allerdings geben die Streifen bedingt durch die unperfekten Körperpartien, das unterschiedliche Alter, linkisches Gehabe und das sympathisch unprofessionelle Agieren der Darsteller/innen manchmal doch einen durchaus realistischen Einblick in das swingerische Clubtreiben.
Ich habe mich oft gefragt, wie ich wohl agieren würde, wenn rundum Scheinwerfer auf mich gerichtet sind, Kabelzieher und Beleuchter Kaugummi kauend in der Gegend herum laufen, ein gestresster Regisseur jeden Blick in die Kamera ahndet und händefuchtelnd Anweisungen zu geben versucht. Mal abgesehen von meinem Alter, glaube ich nicht, dass mein Teil da so dir nichts, mir nichts mitspielt. Insofern bewundere ich diese
Pärchen schon ein wenig ob ihres bumsfreudigen Exhibitionismus ...und vor allem auch ob ihrer Courage. Ob sich die Schmuddel-Branche damit finanziell angesichts zahlreicher kostenloser Angebote im Internet retten kann bleibt jedoch dahin gestellt.
Mir haben die zwei geborgten Filme wieder einmal für eine längere Zeit meinen Bedarf an visueller Stimulanz gedeckt. Selbst poppen ist doch unvergleichlich schöner, erregender und actionreicher als jeder Porno. Und jeder Clubbesuch, jede Party oder jeder Strandfick zu zweit als Pärchen ist - auch wenn gar nichts besonderes "los ist" oder "sich ergibt" - noch immer anregender als die passiv zu konsumierenden Produkte einer nur mehr sich selbst reproduzierenden Branche.
phallustus - 27. Mrz, 13:03 - rubrik: today


