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urlaub 2007

Freitag, 24. August 2007

swingerstrand 2007

Wir waren wieder dort, am sogenannten "Swingerstrand". Was sich uns voriges Jahr als Novum präsentierte wurde bei längerer Betrachtung zum völlig unaufgeregten, friedlich-normalen Stelldichein exhibitionistischer und voyeuristischer, sexuell aufgeschlossener und auch neugieriger Pärchen sowie unvermeidlicher Solomänner.

Wir trafen ca 20 bis 30 Paare an, die auf dem felsigen Strand zum Teil recht eng neben einander lagen, wodurch sich zum einen in gewisser Weise so etwas ähnliches wie eine Gruppenidentität ergab und was zum anderen ein wenig Schutz vor den immer wieder guckend vorbei spazierenden und mit gierigen Blicken stehend wichsenden Solomänner bot.

Die Selbstverständlichkeit mit der hier nahezu den ganzen Tag über erogene Zonen gestreichelt, Berührungen und Erregungen derselben zur Schau gestellt wurden, ließ die Heimlichkeit mit der Sex und sexuelle Betätigungen gesellschaftlich noch immer stigmatisiert und denn auch in eigens dafür errichtete Clubs verbannt werden, wohltuend verschwinden. Es ist einfach vergnüglich den/die Partnerin zu berühren, zu erregen und gleichzeitig mit anderen mit zu lachen, zu kullern, zu quatschen und zu plaudern.

Gewiß, von den nervös herum irrenden Solomännern abgesehen gewann man bald den Eindruck eines stinknormalen Fkk-Strandaufenthaltes zum Teil betagter und nicht unbedingt übermäßig attraktiver Paare. Mit dem Unterschied eben, daß einmal dieses, dann jenes Pärchen sich an den Geschlechtsteilen berührt, einen steifen Schwanz wachsen und die Pussy feucht werden läßt. Frauliche Münder senken sich über erigierte Glieder, streichelnde Finger tauchen in sich öffnende Schamlippen als sei dies - was es letztlich auch ist - das weithin normalste auf der Welt.

Der Strandabschnitt wird unter der Woche zu einem Drittel von überwiegend älteren deutschsprachigen sowie zu zwei Drittel von slowenischen, kroatischen und italienischen Paaren und einzelnen Männern besucht. Das Durchschnittsalter der deutschen Besucher/innen lag zu unserer Zeit bei ca 45 Jahren, d.h. es waren überwiegend ältere Pärchen anwesend, an deren Körperproportionen der Zahn der Zeit zum Teil überdeutlich ersichtlich war. Auch daran mußte man sich gewöhnen. An den Wochenenden änderte sich das Besucherprofil zumal offenbar viele junge aufgeschlossene vor allem italienische, aber auch slowenische und kroatische Paare einen freien Tag zu einem erotischen FKK-Kurztrip nützen.

Die deutschsprachigen Pärchen erinnerten mich daran, was promisc über die sogenannten (und mir unbekannten) "Augenweide"-Paare schrieb: Über jene Kategorie von "Swingern" also, oder solchen die es sein oder werden wollen, die in Clubs überwiegend neugierig mit sich selbst, mit "Sehen und Gesehen-Werden" beschäftigt sind, sowie Frauen-zu-Frauen und "Darf-ich-dann-auch-du"-Kontakte bevorzugen. Doch - so schien es mir - hier am Strand paßte es, half die anfängliche Nervosität, das Bauchflattern zu besänftigen und jeden Gedanken an eine hocherotisierende Freiluft-Swingerclub-Atmosphäre zu vertreiben.

Niemand hier, vielleicht ausgenommen einige Tages- und we-Besucher/innen hatte es eilig. Es gab zumindest unter den Pärchen keine Hektik, kein verzweifeltes Suchen nach raschen erotisierenden Erlebnissen, die so manchen Swingerclub-Abend kennzeichnen. Man wußte, die von einigen ersehnten "actions" werden irgendwann und in irgendeiner sich findenden Gruppe stattfinden, denn allein das Miterleben der ruhig vor sich hin knutschenden, dann wieder Schwänze wichsenden und Muschis streichelnden Paaren gab einem die Gewißheit. Das in Swingerclub-Nächten oft übliche Taxieren der Besucher/inen, das sich Fragen nach deren Bereitschaft, das lähmende Suchen nach hocherotisierenden actions gab es nicht, da man ohnehin tagelang nebeneinander liegen, quatschen, gemeinsam blödeln und wenn man es darauf anlegte eventuell auch miteinander spielen konnte. Fast alle, so schien es, oder zumindest viele der sich an diesen Strandplatz findenden Pärchen wußten dies und genau dies schuf eine angenehme, wohltuende, unaufgeregte Atmosphäre, die auch durch Treffen im nahegelegen improvisierten Strandrestaurant unterstützt wurde.

An der teils steilen, jedenfalls felsigen Küste turnen zwar laufend gays vorbei, da der an den Pärchenabschnitt anschließende Abschnitt ur-herzigen gay-Pärchen vorbehalten ist. Doch diese, wie auch immer wieder staunend guckenden vorbei spazierenden No-Fkk-Pärchen einer angrenzenden Anlage stören nicht der Paare Liebesspiel. Es wird denn auch den ganzen Tag über völlig unaufgeregt gestreichelt, geblasen und fallweise gefickt. Überwiegend zu zweit, doch auch zu dritt, viert oder manchmal auch im Kuddelmuddel.

Viele der Pärchen wählten ihre Liegeplätze zwischen den Felsen auf kleinen Plateaus recht eng beieinander, wodurch – wie bereits erwähnt – gegen aufdringliche Versuche einzelner Männer eine kleine Barriere geschaffen wurde. Dennoch fühlten sich einige Paare durch die die in 2 Meter Entfernung sich wund wichsenden Solomänner genervt. Ihnen ist wohl nicht bewußt, daß dies hier kein Pärchenclub sondern ein öffentlicher Strandabschnitt ist und es vielleicht andere Paare durchaus erotisierend finden ihre sexuellen Handlungen vor Zuschauern zu präsentieren. Zweifellos muß man sich jedoch an die herumspazierenden Schwanzträger gewöhnen.

Allerdings: Solo-Männer, die glauben hier das mega-geile event vor zu finden, täuschen sich. Die Armen begreifen nicht welch' erbärmlichen Eindruck sie letztlich hinterlassen. Da waren etwa die jungen Männer, die aufgegeilt von einem sich liebenden Paar zum anderen wechseln und mit Stielaugen und immer wieder heftig wichsend die intimen öffentlichen Spielereien beobachten. Da gab es unter anderem als besonderes Faktotum den alten, grauhaarigen, bärtigen Greis, der um besser beobachten zu können mit seinem winzigen Handtuch von einem Plätzchen zwischen den Felsen zum anderen wechselte und sein offensichtlich viagra-gestärktes Glied stunden- und tagelang bearbeitete.

Diesem männlichen Publikum ist wohl nicht bewußt wie uninteressant, weiland fad ihr Tun, ihre Gier auf den Großteil der Paare wirken. Gewiß manche Pärchen provozierten sie und ließen sie dadurch noch armseliger aussehen. Hier und da mag es einem der Solis - ermuntert durch ein Paar - gelingen ein wenig zu grapschen, diesen oder jenen fraulichen Po zu berühren oder gar die Knospe einer Brust kurzfristig zu streicheln. Ganz selten gelingt es sogar einen oder mehreren Solomännern ihr gummiertes Teil kurzfristig in eine sich ihnen anbietende Votze zu versenken, doch dies blieb die kaum erwähnenswerte Ausnahme.

Wir verstanden diese Typen nicht, die sich für die verschwindend geringe Chance eines Fünf Minuten Ficks eine Woche lang mit stieren Blicken und wund gewichsten Teil zwischen den Pärchen hin und her bewegten. Jeder Besuch in einem der zahlreichen Swingerclubs oder Erotik-Kinos würde ihnen mehr „actions“ bieten. Wie auch immer, uns taten die Typen dort mehr leid, als sie uns Ärger machten.

Was uns an diesem Strandabschnitt so faszinierte, war die Freundlichkeit aller dort sich sonnenden und mit- und untereinander spielenden Pärchen sowie die Möglichkeit in ruhiger, unaufdringlich-angenehme Atmosphäre nette Kontakte zu knüpfen. Sex gehört an diesem landschaftlich wunderschönen Fkk-Plätzchen einfach zum tagtäglichen Urlaubsgeschehen: Matten ausrollen, Sonnenschirm in eine Felsspalte klemmen, ein wenig lesen, Seele baumeln lassen, gucken, mit anderen quatschen und dann einfach so oder auch angeregt durch das Pärchen nebenan die Partnerin/den Partner streicheln, lecken, blasen oder auch mal kurz ficken.

Nur ein Erlebnis unter vielen:
Wir lagen unweit eines Paares, welches –zum jährlich wiederkehrenden "Stammpublikum" zählend - eine große Doppelluftmatratze als Liegefläche und „Spielwiese“ sein eigen nannte. Nach einer Begegnung mit einem anderen Paar begann die eine Frau die andere zu streicheln und letztlich zu befriedigen. Während ihr Mann daneben hockte und glücklich seinen Schwanz in der Hand hielt, feuerte der andere Mann seine leckende Frau mit klatschenden Schlägen auf den Hintern an. Bald bildete sich eine Traube von ihren Teil wichsenden Solomännern und anderen Paaren. Als die auf der Matte liegende Frau ihren Höhepunkt erreichte sprang die andere auf, guckte in die Männerrunde und rief lachend: "Und? Niemand klatscht?" Ein zögerliches Klatschkonzert der nun etwas verdutzt dreinschauenden Steifschwänze war denn auch die Folge. So ein wenig "show-sexeln" gehörte für nicht wenige hier zum sommerlichen Urlaubsalltag.

Was hier vielleicht so mega-geil, vielleicht hocherotisch klingen mag, weicht spätestens nach dem zweiten Tag einer unaufgeregt harmlos-normalisierenden Selbstverständlichkeit. Was sich beim ersten Begucken wie ein „Freiluftswingerclub“ zu präsentieren scheint ist letztlich nicht viel mehr als ein gemeinsames Sonnen- und Meerbad von sich liebenden exhibitionistisch und voyeuristisch angehauchten Paaren. Öffentlicher Sex in freier Natur unter warmer Meeresluft wird von allen als an- und erregend, gleichwohl als „harmlos“, "normal" und selbstverständlich empfinden.

Unser Fazit: Für aufgeschlossene Fkk-Paare, die sich lieben und Freude, Spaß und Lust am Sehen, Zeigen und Sex im Freien unter Gleichgesinnten haben, das wohl schönste und friedlichste Plätzchen auf der Welt. Leute, es ist schlicht und einfach ein wunderbares Gefühl die Meeresbrise am erigierten Glied oder am ein wenig feuchten Vötzchen zu spüren!

FSK 18

In diesem blog geht es um swingersex. Niveauvoll, vielleicht manchmal etwas ordinär in der wortwahl, doch immer authentisch. Und: Mit diversen perversen praktikten, habe ich und hatten auch meine partnerinnen nichts am hut. Hier wir nur über einander achtenden, die wünsche und grenzen der/des anderen immer und jederzeit respektierenden sex und über meine gedanken darüber geplaudert.

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